Stellungnahme
Fakten über Freefight/MMA
Zum Namen des Sportes
UFC (Ultimate Fighting Championship) ist der Name der Organisation, welche am 13. Juni erstmals in Deutschland eine Veranstaltung abhält. Weil es sich schick anhört, nennen nun alle Journalisten auch den Sport „Ultimate Fighting“. Der Sport an sich heißt eigentlich „Freefight“, wobei „Free“ irreführend gerne mit „alles erlaubt“ verwechselt wird. Es steht eher für „alle Kampfsportarten erlaubt“. Deswegen wird eher das weltweit genutzte Kürzel MMA (Mixed Martial Arts = gemischte Kampfkünste), bevorzugt.
Entstehung
1993 fand in den USA die erste UFC –Veranstaltung statt. Ziel dieses Wettkampfes war es die effektivste Kampfsportart ausfindig zu machen. Obwohl anfangs der Brazilian Jiu-Jitsu Repräsentant den Titel erkämpfte, wurde bald klar, dass nicht eine Kampfsportart sondern die effektivsten Elemente aus einer Vielzahl von Kampfsportarten am wirkungsvollsten sind. Es entwickelte sich ein neuer Sport, das MMA.
Ursprung des „keine Regeln“ -Klischees
In den genannten ersten Veranstaltungen gab es tatsächlich kaum Regeln, keine Handschuhe, keine Gewichtsklassen etc. In Brasilien gab es solche Wettkämpfe übrigens schon lange unter dem Namen „Vale Tudo“, was sozusagen als Wurzel des daraus entstanden Sportes gesehen werden kann.
Über die Jahre kamen einige Regeln Stück für Stück dazu. Um den Sport endgültig salonfähig zu machen und die Kämpfer vor vermeidbaren Schäden zu schützen, wurde 2000 ein umfassendes Regelwerk sowie strenge medizinische Checks an den Kämpfern, eingeführt.
Regeln
Das gesamte, sehr umfangreiche Regelwerk, kann hier nachgelesen werden:
http://www.free-fight.de/ffa/blog_detail_anz.jsp?ID=80
Die wichtigsten führe ich hier in Kürze auf.
Allgemein:
Es gibt fünf Gewichtsklassen (Leicht-, Welter-, Mittel-, Halbschwer- und Schwergewicht)
Ein Kampf dauert ohne vorzeitigen Sieg 3 mal 5 min.
Es gibt Ringrichter, Punktrichter, Ringärzte.
Erlaubt:
Anwendung aller Techniken der gängigen Kampfsportarten (wichtig: keine Techniken die in Selbstverteidigungsstilen vorkommen z. B. Augen stechen etc.)
D. h. Boxen, Treten, Werfen, Bodenkampf, Haltegriffe, Hebel- und Würgetechniken.
Verboten (u.a.):
- Treten zum Kopf eines am Boden liegenden Gegners
- Knie zum Kopf des am Boden liegenden Gegners
- „Fussballkick“ wenn der Gegner sich in Bankstellung befindet
- Selbsterklärende Fairnessregeln wie z. B. kratzen, beißen, spucken, respektloses Verhalten gegenüber dem Kampfrichter oder Kämpfer…
- Attakieren der
- Genitalien, Augen, Wirbelsäule, Hinterkopf
Wie kann gewonnen werden?
Entgegen mancher Kritik ist sehr klar definiert, wann ein Kampf vorbei ist. Dies ist in ausführlicher Form auch im Regelwerk der FFA zu finden, soll hier aber kurz dargestellt werden:
- Knock out
- technischer K.O.: der Kampfrichter erkennt, dass sich einer der Kämpfer nicht mehr intelligent oder effektiv verteidigen kann und bricht den Kampf ab.
- Aufgabe: einer der Kämpfer gibt auf. Dies geschieht durch abklopfen am Gegner oder auf der Matte, meist infolge einer Aufgabetechnik („Submission“) wie z. B. Armhebel. 35% der Kämpfe werden so gewonnen.
- medizinischer Stopp: der Arzt bricht den Kampf aufgrund einer Verletzung ab.
- Punktsieg
Warum Käfig?
Nicht alle MMA-Veranstaltungen finden im Käfig statt. Aufgrund des Bodenkampfes ist jedoch der Käfig der sicherere Austragungsort. Im Ring muss der Kampf oft unterbrochen werden, da man unter den Seilen durchrutscht oder ein Kämpfer beim Wurfversuch sich unerlaubterweise an den Seilen festhält.
Verletzungsrisiko
Das Verletzungsrisiko ist nachweislich nicht höher als in anderen Kampfsportarten. Im Vergleich zum Boxen ist die Gefahr für Schädel- Hirntraumas deutlich niedriger. Dafür treten im MMA vielseitigere kleinere Verletzungen auf, die meisten sind Cuts (Platzwunden) und Verletzungen der Hände.
Dies alles geht aus Statistiken hervor. Die Praxis zeigt besonders bei gravierenden Verletzungen erstaunlich niedere Zahlen. Der eine Todesfall, der gerne als Beispiel für die Gefährlichkeit des Sportes benutzt wird, spricht eigentlich für den Sport. Alle anderen Sportarten (nicht nur Kampfsportarten) und Berufe haben höhere Todesraten. (Genaue Zahlen hierzu im Interview). Davon abgesehen hatte der besagte Sportler keine ärztliche Genehmigung aufgrund von Vorschäden (deshalb kämpfte er in der Ukraine), noch die nötige sportliche Ausbildung (er war Karatelehrer).
Ein ausführliches Interview mit einem Mediziner über die Gefährlichkeit des Sportes:
http://www.groundandpound.de/Interviews/Deutsch/Dr.-Karl-Heinz-Moser-Exklusiv-Interview.html
Erklärungen und Überlegungen
Brutal, weil unbekannt
Natürlich verkenne ich nicht, dass es sich um einen harten Sport handelt. Ich erwarte auch nicht, dass jeder den Sport toll findet. Aber bevor ein Urteil darüber gefällt bzw. vertreten wird sollte man ausreichend darüber informiert sein.
Der Grund, warum viele Menschen den Sport brutal finden, liegt oft in der Konfrontation mit Neuem und der damit verbundenen Unwissenheit. Der Bodenkampf stellt einen wichtigen Bestandteil des Sportes dar. Wer am Boden ist, hat längst nicht verloren. Wer sich in der Unterlage befindet, ist deswegen nicht auch der Unterlegene. Aus diesem Grund wird am Boden weitergekämpft, bis ein eindeutiger Sieger feststeht. Für diejenigen, die nichts vom Bodenkampf verstehen, ist die Vielzahl der Techniken, Taktiken, Angriffs- und Kontermöglichkeit in jeder nur erdenklichen Situation am Boden nicht immer ersichtlich bzw. bekannt. Insbesondere Schläge am Boden wirken für den Laien befremdend. Jedem Boxer ist bekannt, dass ein hoher Anteil der Schlagkraft aus den Beinen kommt. Es ist daher nicht verwunderlich, Schläge am Boden eine sehr viel geringere Kraft haben, als Schläge im Standkampf. Insgesamt ist es sehr schwer am Boden effektiv mit Schlägen zu treffen (ich gehe in meinen Ausführungen immer davon aus, dass die Kämpfer im Bodenkampf ausgebildet sind). Wenn keine effektive Verteidigung mehr möglich ist, bricht der Ringrichter den Kampf ab.
Ein weiteres Problem ist, dass in Fernsehtrailern der „Berichterstattung“ gerne ein Zusammenschnitt kurzer, spektakulärer Szenen, die meist das Ende des Kampfes sind, gezeigt werden. Die 10 Minuten Kampf davor, werden nicht gezeigt.
Zuletzt möchte noch auf Cutverletzungen eingehen. Sie kommen hin und wieder vor, sind im Prinzip auch nicht gefährlich, sehen aber sehr unschön aus. Insbesondere wenn der Kämpfer mit der Verletzung auf der Gewinnerstrasse ist, möchte man den Kampf nur ungern unterbrechen oder beenden. Deshalb wird der Kampf in der Regel nicht unterbrochen, obwohl der Kämpfer evtl. alles vollblutet. Über diese Handhabung kann man sich streiten, da es sich bei den Kämpfern dieser Veranstaltung um Vollprofis handelt, die sich sehr lange und intensiv auf Kämpfe vorbereiten, finde ich persönlich es richtig den Kampf laufen zu lassen, solange keine gesundheitliche Gefährdung besteht, auch wenn es für Zuschauer hässlich aussieht.
Was die Presse immer wieder zu suggerieren versucht, ist das das Publikum und die Kämpfer Blut sehen wollen. Die Kämpfer sind Sportler, das Publikum erfreut sich an abwechslungsreichen, spannenden Kämpfen, mit spektakulären Siegen. Eine Platzwunde ist wie alle anderen Verletzungen ein nicht immer zu vermeidendes Übel, welches niemand haben will. Zu unterstellen man freue sich darüber ist schlicht weg unverschämt.
Vorstellung
Name: Gregor Herb
Alter: 31 Jahre
Familie: verheiratet, 1 Sohn
Studium: Albert-Ludwigs Universität Freiburg
Sport, Englisch
Beruf: Studienreferendar
Kampfsportbiografie
Mit 6 Jahren begann ich mit Judo. Als Jugendlicher stand ich hin und wieder als Ringer auf der Matte. Später mit 17 Jahren fing ich an zu Boxen. Aufgrund von Bundeswehr und anderen Auslandsaufenthalten in England hatte ich eine 2-jährige Pause was den Kampfsport angeht. Zurück in der Heimat trieb mich meine Kampfsportbegeisterung zurück ins Judo-Dojo. Ich betrieb diesen Sport nun sehr aktiv, kämpfte für die Regionalligamannschaft des FT-Freiburg und gab Kindertraining. Mein Studium führte mich ins Ausland (USA) wo ich Brazilian Jiu-Jitsu kennen lernte. Dieser, dem Judo ähnliche aber auf Bodenkampf spezialisierte Kampfstil faszinierte mich. Ich konnte schnell Fortschritt machen und bald auch nationale und internationale Erfolge verbuchen. Seit 2005 leite ich eine Brazilian Jiu-Jitsu Schule in Freiburg.
Die Idee, mehrere Kampfsporten zu vereinen, faszinierte mich schon immer und so wurde dies auch separater Bestandteil in meiner Kampfsportschule. Auch im MMA konnte ich bei Wettkämpfen erfolgreich sein, deswegen freue ich mich auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen.
Warum bin ich in der Presse?
Hintergrund:
Freefightveranstaltungen gab es in Deutschland schon lange. Zum ersten Mal kommt nun allerdings die Topliga, bzw. renommierteste Organisation, die UFC, nach Deutschland. Dieses Ereignis verursachte großes Medieninteresse und erhitzte Diskussionen über diesen Sport.
Zunächst war eine einseitige, emotionsgeladene Negativpresse zu beobachten. Halbwahrheiten, Verzerrungen und sogar Falschaussagen waren in den meisten Berichten zu sehen. Höhere Auflagen der Magazine, das zutun von Politikern, die sich aus Wahlkampfgründen zu Pseudo-Jugendschützern aufspielen und konkurrierender Sportverbände, sind sehr einfach als Grund dieser einseitigen und irreführenden Pressearbeit auszumachen.
Es bot sich für mich die Gelegenheit „meinen“ Sport sachlich darzustellen. In diversen Zeitungsartikeln und letztlich auch bei Stern TV durfte ich mit meiner Meinung über den Sport vieles richtig stellen, was uns Sportlern vorgeworfen wird. Mein Diskussionspartner bei Stern TV hat durch seine Unwissenheit und Polemik selbst dem Laien sehr deutlich gezeigt, dass es nur emotionale und keine sachlichen Gründe gegen diesen Sport gibt. Den Sport tatsächlich dar- bzw. vorzustellen war in der Kürze der Zeit nicht wirklich möglich.
Ideelle Gründe:
Verzerrte oder gar falsche Berichterstattung fällt dem Leser meist erst dann auf, wenn er selbst die Hintergründe des Themas gut kennt. Mir viel ein der Mangel an guter Recherche schon in Zusammenhang mit anderen Themen auf. Zu oft soll durch Artikel die scheinbare Sensationslust des Lesers befriedigt werden. Dieses Problem fand ich im Übrigen in allerart Zeitung vor, auch bei denen die nicht zur Boulevardpresse gezählt werden.
Mich ärgert, dass ich als Leser nie weiß wie viel Wahrheitsgehalt der Bericht über z. B. Afghanistan, den Islam, einen Ölkonzern oder sonstigen Themen, denn gerade hat. Ich hoffe Artikel sind dort nicht genauso schlecht recherchiert wie in dem „Freefight-Thema“, aber wissen werde ich es nie und das ist so eigentlich nicht hinnehmbar.
Umso mehr stehe ich, da ich mich als Experten in diesem Bereich sehe, in der Verantwortung Aufklärungsarbeit zu leisten. Hier geht es nicht nur um eine Richtigstellung des Sportes „Freefight“. Darüber geht es auch darum als Bürger zu überdenken, wie viel Vertrauen man den Medien entgegenbringen kann. Wie sehr lasse meine Meinung von den Medien formen ohne zu hinterfragen? Wie viel Eigenrecherche sollte dazugehören?
Als angehender Lehrer stehe ich für Bildung und Aufklärung. Um so mehr ist es meine Pflicht Missstände aufzudecken in Bereichen, in denen ich mich kompetent fühle.
Vorbild Lehrer
Es wurde kritisiert, ich würde mit Ausübung dieses Sportes ein schlechtes Vorbild für Schüler abgeben. Mein Vorbild besteht darin eine authentische Person zu sein und zu bleiben, auch als Lehrer. Mein Verhalten und meine Werte sollten Vorbildcharakter haben. Ich denke, das ist der Fall, meine Sportart kann daran nichts ändern, weil er nichts damit zu tun hat. Warum sollten Schüler denken, dass nur gewisse Typen entsprechende Rollen erfüllen können. Soll der Schüler denken, dass nur der Bücherwurm gute Noten haben darf, dass der „coole“ Schüler dann unbedingt auch zu cool zum lernen sein muss etc.? Das ist ja gerade etwas, was Bildung beheben sollte: Stereotypisierungen und Vorurteile. Die Akzeptanz meines Sportes unter Kollegen und Schülern zeigt mir, dass der Bildungsauftrag in Bezug auf diese Thematik an dieser Schule erfüllt wird.
Zur Authentizität meiner Person gehören ebenso sehr hohe moralische Vorstellungen. Ehrlichkeit z. B. gehört zu diesen Vorstellungen und soll sich in dem was ich tue und in dem wer ich bin niederschlagen. Meine sportlichen Interessen in dieser Situation unter einem Deckel zu halten, wäre fürwahr kein gutes Vorbild gewesen. Wenn Schüler toll finden was ich tue, ist das ja eher eine Gelegenheit durch diese Achtung auch andere Werte und nicht zuletzt den Unterrichtsstoff besser vermitteln zu können.
Die Gefahr des Missbrauchs
Immer wieder wird befürchtet, dass gerade Jugendliche den Sport missbrauchen bzw. außerhalb des geregelten Umfeldes des Sportes nachahmen. Es wird immer Menschen geben die den Sport missbrauchen werden z. B. gelernte Techniken nutzen um jemanden „fertig zu machen“. Gewalttaten würden diese Individuen aber auch ohne den Sport tun. Viel größer ist aber die Chance, dass dieser z. B. junge Mann, der oft Schlägereien etc. sucht, durch diesen Sport auf andere Bahnen kommt. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Gründen. Eine detaillierte Beschreibung der Auswirkungen des Kampfsporttrainings ist in meiner wissenschaftlichen Arbeit „Gewaltprävention durch Kampfsport“ nachzulesen.
In aller Kürze möchte ich nur einige Komponente auflisten die zur Gewaltprävention beitragen:
-soziale Integration; -körperliche Verausgabung; -Entwickeln von Einfühlungsvermögen; -reelle Einschätzung eigenen Könnens und Nicht Könnens (ich habe es nicht mehr nötig mich zu prügeln); -Bewusstsein für Auswirkung von Handlungen; - „sich durchbeißen“ und disziplinieren…
Die Liste könnte ich weiterführen und auch genau erklären. In Kürze sei gesagt, dass eine Vielzahl von sofortigen Wirkungen und längerfristiger charakterlicher Veränderungen erzielt werden können. Aus diesen Gründen wird Kampfsport längst von sozialen Einrichtungen, sowohl zur Rehabilitierung von auffälligen Jugendlichen, als auch zur Gewaltprävention, genutzt.
Als letztes möchte ich noch kurz auf die Idee „ich sehe etwas und mache es nach“ eingehen.
Wenn das so wäre, dürfte kein Kampfsport gezeigt werden. Boxen, Karate sogar Fechten und Formel 1 wären sehr fragwürdig. Da müssten dann auch schnellstmöglich alle Fernsehsender gesperrt werden, da dort ja eine Vielzahl von Morden und sonstigen Grausamkeiten gezeigt werden. Um aber beim Sport zu bleiben, gibt es interessanterweise weder bei Box- noch bei Freefightveranstaltungen Massenkrawalle oder sonstige Anzeichen von Hooliganismus unter den Zuschauern. Beim Fußball ist genau das aber nichts Ungewöhnliches.
Wer diese Behauptungen „des Nachahmens“ aufstellt, macht es sich eben ein bisschen zu einfach mit der Ursachenerklärung von Gewalt. Sündenböcke werden eben immer gesucht und wie man sieht auch schnell gefunden. Es bleibt da eben nur die Hoffnung, dass die Bürger sich selbst ausreichend informieren, bevor vorschnelle Behauptungen bis hin zu Beleidigungen abgegeben werden.
Gründe für die Ausübung des Sportes
Neben allen gewaltpräventiven, philosophischen oder nützlichen Gründen die es geben kann, ist der eigentliche Grund diesen Sport auszuüben ein anderer: Es macht Spaß. Ich und alle meine Trainingskollegen haben uns für diesen Sport entschieden, weil uns das Kämpfen und dieses zu trainieren, sehr viel Spaß macht. Ich bin überzeugt, das viele, selbst diejenigen die den Sport kritisieren, auch Spaß am kämpfen (in geregeltem Umfeld) hätten, wenn sie es ausprobieren würden, wenngleich auch nicht jeder in der Fortgeschrittensten und damit auch härtesten Form des MMA (Hauptbestandteil unseres Trainings ist Brazilian Jiu-Jitsu [= „Raufen mit Technik“] ).
Wir wollen uns nicht wehtun, wir wollen uns messen und besser werden, wir helfen uns dabei gegenseitig in jedem Training, genau wie jeder andere Sportler.