Vale Tudo / MMA

 

 

1993 fand in den USA estmals ein UFC Wettkampf statt. Um herauszufinden welche der vielen Kampfsportarten die effektivste sei, ließ man Kämpfer verschiedener Stile gegeneinander antreten. Obwohl anfangs der Brazilian Jiu-Jitsu Repräsentant den Titel erkämpfte, wurde bald klar, dass nicht eine Kampfsportart sondern die effektivsten Elemente aus einer Vielzahl von Kampfsportarten am wirkungsvollsten sind. Es entwickelte sich ein neuer Sport, das MMA.

In Brasilien waren ähnliche Kämpfe längst unter dem Namen Vale Tudo (“alles geht”) bekannt. Inzwischen wurden zum Schutz der Kämpfer eine Vielzahl von Regeln (Verbote, Gewichtsklassen, Runden, etc.) eingeführt. In Europa trägt der Sport den Namen Freefight, da oft allerdings damit “alles erlaubt” assoziiert wird, ist der weltweit anerkannte Name MMA (Mixed Martial Arts) sinnvoller.

MMA wächst weltweit an Popularität. Die Gründe sind klar: Dieser Sport ist unglaublich anspruchsvoll für den Sportler. Athletik, Kraft, Ausdauer, Vielseitigkeit und Technik zeichnen den Sport aus. Dadurch macht sowohl die Ausübung sehr viel Spass, zum anderen ist auch das Anschauen von Kämpfen sehr spannend. Einzige Gefahr: der Sport kann süchtig machen. 

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